Lebensweisheiten in Kurzform

Entdecken Sie eine einzigartige Zitatensammlung mit Lebensweisheiten aus aller Welt und aus allen Epochen. Diese Datenbank lädt zum Stöbern, Nachdenken und Weiterdenken ein – für persönliche Inspiration ebenso wie für fachliche Arbeit.

Was sie besonders macht: die intelligente Suchfunktion. Sie finden Zitate nicht nur über einzelne Begriffe, sondern auch über

  • Synonyme und Antonyme
  • Autoren und Denker
  • psychologische Fachbegriffe, etwa aus Transaktionsanalyse, Systemik, Konstruktivismus, Psychoanalyse, Gestaltpsychologie und Gruppendynamik
  • theologische und geistliche Begriffe

So eröffnen sich neue Zusammenhänge und überraschende Perspektiven über Disziplinen und Zeiten hinweg.

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Eine Sammlung aus über 5000 Zitaten für Inspiration, Recherche und vertiefte Auseinandersetzung mit Ideen, Ansichten und Perspektiven.
 


  • Ich hatte gesehen, was das Böse tut. Das Böse opfert sich nicht für jemanden auf. Es nimmt sich, was ihm nicht gehört. Es drückt deinen Kopf unter Wasser. Reisst ihn dir ab und lässt ihn von der Stadtmauer baumeln. Das Böse will herrschen. Kontrollieren. Ausradieren. Das Böse ist ein wehleidiger Dreckskerl, und wenn du ihn in dein Herz lässt, speist du bald nur noch Hass, ein anderes Wort für das Gift, das wir in der Hoffnung trinken, es würde den anderen schaden. [… ] Aber die Liebe ist nicht so. Liebe stürzt herbei, wenn sonst keine Rettung in Sicht ist. Dorthin, wo die Kugeln fliegen. Liebe stellt sich mitten dazwischen. Ergiesst sich. Bis zur Neige. Sie durchkämmt das Ödland, sucht alles, was verloren ist, und blickt niemals auf das, was es kostet. [… ] Liebe marschiert schnurstracks in die Hölle, wo ich in Ketten liege, wo das Urteil auf schuldig lautet, packt mich und sagt zum Wächter: „Ich nehme seinen Platz ein." Charles Martin
  • Die Meisterwerke verdanken ihre Entstehung dem Genie und ihre Vollendung der Beharrlichkeit. Joseph Joubert
  • In Revolutionen wie in Meeresstürmen gehen die gewichtigen Werte unter; die Flut trägt die leichten Dinge an die Oberfläche. Honoré de Balzac
  • Denn wo die Furcht vor Gott fehlt, muss entweder jenes Reich zugrunde gehen, oder es muss durch die Furcht vor einem Fürsten erhalten werden, der den Mangel der Religion ausgleicht. Niccolò Machiavelli
  • Doch was geschieht häufiger bei Völkern, die verderbt und durch ihre Laster in Knechtschaft geraten sind, als dass sie die Knechtschaft mehr lieben als die Freiheit – bequeme Knechtschaft mehr als mühsam errungene Freiheit? John Milton
  • Unter den Menschen ist es üblich, auf den Gefallenen noch einzutreten. Aischylos
  • Disziplin bedeutet, sich daran zu erinnern, was man will. David Campbell
  • Vision ist die Kunst, unsichtbare Dinge zu sehen. Jonathan Swift
  • Ich verstehe, dass im Klagen eine gewisse Art von Vergnügen liegt, grösser, als man denkt. Marquise de Marie de Rabutin-Chantal Sévigné
  • Die Menschen täuschen sich darin, dass sie sich für frei halten; und diese Meinung besteht allein darin, dass sie sich ihrer Handlungen bewusst sind, die Ursachen aber nicht kennen, durch die sie bestimmt werden. Baruch de Spinoza
  • Es ist eine vollkommene, gleichsam göttliche Vollendung, sein eigenes Dasein aufrichtig geniessen zu können. Michel Eyquem Seigneur de Montaigne
  • Wenn mich alle lassen: Meine Hoffnung bleibt, wird mich rettend dann umfassen, wenn mich Not und Sünde treibt. Annette von Droste-Hülshoff