- Ruh' ist das höchste Gut, und wäre Gott nicht Ruh, ich schlösse für ihn selbst mein' Augen beide zu. Angelus Silesius
Lebensweisheiten in Kurzform
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- Das humanitär-liberale Denken des 19. Jahrhunderts ohne gewissensverpflichtende objektive Bindungen hatte nicht hingereicht, um das entstandene Grauen [des Nationalsozialismus] zu hindern. Es hatte sich gezeigt, dass der Mensch als Mass aller Dinge den Menschen nicht retten konnte. Ohne den Einbruch der Übernatur in die Welt ist diese verloren. Diesen Einbruch in die gnadenlose Verlorenheit der Welt - wie sie Agnostizismus und alle Ismen bis zu Sartre erkennen lassen - hat Gott durch den Erlösertod Christi und die Offenbarung vollzogen. Deshalb muss diese die Grundlage für alles menschliche Leben und Handeln bilden. Das gilt nicht nur für den Einzelnen, sondern ebenso für alle Gemeinschaften, die Gesellschaft und den Staat. Die christliche Wertordnung ist also der Massstab, an dem alles zu messen ist. Diese Wertordnung stellt die Übernatur über die Schöpfung und in dieser den Menschen als Ebenbild Gottes über die Materie und sonstige Kreatur. Der Mensch erreicht sein übernatürliches Ziel in den irdischen Gemeinschaften von der Familie aufwärts zu den grösseren Gemeinschaften, die damit alle auf die Übernatur ausgerichtet werden und erst dadurch Wert und Würde erhalten. Paulus van Husen
- Wir leben jetzt in einer Zeit ohne Verspätungen! Paul Virilio
- Denn wer unendlich resigniert hat, ist sich selber genug. Søren Kierkegaard
- Wehe, Sturm, Frost, Hagel – ich habe mein Brot schon gebacken. François Villon
- Wenn man älter wird, so lernt man eben einsehen, dass man von einem Menschen nicht alles verlangen kann, und dass man zufrieden sein muss, wenn ein Weinstock Trauben trägt. Theodor Fontane
- Mit zwanzig Jahren ist der Mensch ein Pfau, mit dreissig ein Löwe, mit vierzig ein Kamel, mit fünfzig eine Schlange, mit sechzig ein Hund, mit siebzig ein Affe, mit achtzig – nichts. Balthasar Gracian y Morales
- Gerechtigkeit ist die Grundlage der Gesellschaft; das Gericht bestimmt die Ordnung der Gesellschaft – und das Gericht ist die Anwendung der Gerechtigkeit. Aristoteles
- Solange man die Geduld zur ersten Tugend macht, werden wir nie viel tätige Tugend haben. An tätigen Tugenden scheint auch den Volksführern wenig gelegen zu sein, sie brauchen nur leidende. Daher geht es denen leider kaum leidlich. Johann Gottfried Seume
- Sind die Reichen ohne Weisheit etwas anderes als Schweine, die mit Kleie gemästet werden? Und die Armen, die nichts verstehen – was sind sie anderes als unglückliche Esel, dazu verurteilt, die Last zu tragen? Johann Amos Comenius
- Eine echte Reue ist das beste Heilmittel für die Krankheiten der Seele. Miguel de Cervantes
- Am Stroh erkennt man die Ähre. Homer