- Frei ist der Mensch, der lebt, wie er es will, der weder zu etwas zu zwingen noch an etwas zu hindern ist, dem man keine Gewalt antun kann, dessen Wollen nicht zu hemmen ist, dessen Begehren sein Ziel erreicht, dessen Ablehnung nicht in ihr Gegenteil umschlägt. Wer will schon in dauerndem irrtum leben? Niemand. Wer möchte schon leben und dabei betrogen werden, gedankenlos, ungerecht und zügellos sein, mit seinem Schicksal hadern oder ohne Hoffnung sein? Niemand. Demnach lebt kein in diesem Sinne Armseliger so, wie er will; also ist er auch nicht wirklich frei. Wer will schon in Kummer leben, von Angst, Neid und Mitleid überwältigt? Wer möchte Verlangen empfinden und es nicht stillen können, etwas ablehnen wollen und es nicht ablehnen können? Nicht ein einziger. Gibt es also unter den Armseligen jemanden, der ohne Kummer, ohne Angst ist, der niemals umfällt, niemals sein Ziel verfehlt? Es gibt keinen. Also ist auch keiner von diesen frei. Epiktet
Lebensweisheiten in Kurzform
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- Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschliessung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Ist also der Wahlspruch der Aufklärung. Immanuel Kant
- Ein Mann, der vor nichts zurückschreckt, solange nur alles legal ist, ist sehr stark. Honoré de Balzac
- Man kann nicht furchtlos sein, wenn man Furcht einsetzt. Epikur
- Das Unbewusste ist «die Unendlichkeit des Ungesagten». Daniel Stern
- Wenn du zu dir selbst gehörst, kannst du überall dazugehören. Wenn du nicht zu dir selbst gehörst, gehörst du nirgendwo dazu. unbekannt
- Wanderer, es gibt keinen Weg. Der Weg entsteht beim Gehen. Antonio Machado
- Die ersten Schritte beim Ehebruch sind die einzig freien. John Updike
- Entfalte deinen jungen Mut, Kind; so steigt man zu den Sternen auf. (Lat.: Macte nova virtute, puer; sic itur ad astra.) Vergil
- Gott wird mich bewahren vor der Schwäche oder dem Stolz vieler Alter, die jeden für einen Esel halten, der nicht grau ist. Karl Julius Weber
- Wenn du Wasser trinkst, sage nicht bei jeder Gelegenheit, dass du Wasser trinkst. Epiktet
- Das Alter zieht noch mehr Runzeln in unserem Verstande als in unserem Antlitz. Michel Eyquem Seigneur de Montaigne